Das war die VieVinum 2016

Glanzvolles Jubiläum mit einer kleinen Sensation

Erneut lockte die VieVinum etwas mehr als 15.000 Besucher an und verwandelte die Wiener Hofburg in einen pulsierenden Ort des guten Weins. Thematisch standen die Bedeutung unverwechselbarer Herkünfte und Jahrgänge sowie der aktive Austausch mit Winzern aus den Nachbar-Weinländern von Ost bis West im Mittelpunkt. Einen kleinen Triumph für österreichische Rotweincuvées führte indes die Verkostung des Weinmagazins Vinum herbei.

 

 

  • (c) Barbara Zeininger
  • (c) Eva Kelety

Der Startschuss für das dreitägige Weinfestival fiel am Samstag, den 4. Juni. Die
Eröffnungszeremonie wurde von VieVinum-Organisatorin Mag. Alexandra Graski-Hoffmann moderiert. Sie betonte den Verdienst der österreichischen Winzer an der VieVinum. „Die überdurchschnittliche hohe Konzentration an erstklassigen Weinen in diesem Land ist ein essentieller Teil der Erfolgsgeschichte. Das heißt, die Stars auf der VieVinum sind die Winzer.“
Bundesminister Andrä Rupprechter hob in seiner Eröffnungsrede hervor, dass das hohe Qualitätsniveau der Weine und deren klar nachvollziehbare Herkunft die Basis für den Erfolg der österreichischen Winzer sind. Feierliche Grußworte sprachen außerdem Mag. Wilhelm Klinger, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing, und Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager. Als offizielle Vertretung der diesjährigen Gastwinzergruppe Verein Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) richtete auch der deutsche Botschafter, seine Exzellenz Konrad Max Scharinger, einige Worte an die Gäste.

Das Engagement der Österreich Wein Marketing

Von Beginn an ist die Österreich Wein Marketing (ÖWM) wichtigster Kooperationspartner der VieVinum. Rund 850 internationale Weinprofessionals mit Fokus auf Handel, Gastronomie beziehungsweise Sommelerie kamen auf Einladung der ÖWM nach Wien. Viele dieser Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich in den Einführungsseminaren und Sonderverkostungen der ÖWM dem österreichischen Wein zu nähern oder sie vertieften beim vielseitigen Rahmenprogramm das bestehende Wissen. Ziel der ÖWM ist es, den Winzern so
die Möglichkeit zu vereinfachen, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende
Handelsbeziehungen zu festigen. In kontinuierlich steigenden Exportzahlen verdeutlicht sich der Erfolg dieser Bemühungen.

  • (c) Eva Kelety
  • (c) Eva Kelety

Ein Feuerwerk önologischer Highlights

Als die VieVinum im Jahr 1998 aus der Taufe gehoben wurde, war es das Ziel, sie als Leistungsschau für den österreichischen Wein und die Winzer selbst zu positionieren. Diese Vorgabe steht nach wie vor im Mittelpunkt und wurde über die Jahre um die Aspekte der Internationalität, des hochkarätigen fachlichen Diskurses sowie des Vernetzens der verschiedenen Wein-Branchengruppen erweitert. Sichtbar war dies etwa an der neuen Standgestaltung, welche in ihrem Design dezent gehalten und auf das Wesentliche fokussiert war. Zu den wichtigen Anziehungspunkten zählte auch wieder das Rahmenprogramm. Hier
wurde ein Reigen aus kommentierten Verkostungen geboten, welche in ihrer thematischen Aktualität, Qualität und Vielfalt einem Feuerwerk önologischer Highlights glichen. Eine kleine Sensation bot dabei der traditionelle Länderwettkampf Österreich gegen Deutschland des Magazins Vinum. Cordoba 1978 konnte mit seinem Wunderteam die damalige Vormachtstellung nicht derart eindrucksvoll unter Beweis stellen, wie dies beim freundschaftlichen Aufeinandertreffen von Rotweincuvées in der Wiener Hofburg der Fall war.
Denn der österreichischen Wein-Elf gelang mit einem 10:1 gegen ihren Lieblingsgegner ein Triumph, wie man ihn sich beim Fußball nicht annähernd zu erträumen wagte.

  • (c) Eva Kelety
  • (c) Eva Kelety

Wer war aller da?

Rund 550 Aussteller, davon der überwiegende Teil aus Österreich, freuten sich über das große Interesse der Besucher. Die Winzer Niederösterreichs bildeten die größte Gruppe, gefolgt von den Winzern des Burgenlands, der Steiermark und Wien sowie Kärnten. International nahm dieses Jahr der Verein Deutscher Prädikatsweingüter den prominentesten Platz ein. Ebenfalls ein starkes Zeichen setzen Winzer aus Ost- und Südosteuropa. Diese brachten unter der Bezeichnung „New Europe“ das Flair des Unentdeckten auf die VieVinum. Mit einer stattlichen Delegation zeigte dieses Jahr auch wieder Frankreich Flagge, ebenso wie Portugal und Südtirol. Falstaff weitete sein Engagement auf der VieVinum aus und setzte dabei einen besonderen Schwerpunkt auf große Gewächse Italiens. Ein höchst aktuelles Thema griff Wein&Co mit der Präsentation von Natural Wines auf. Für weitere Vielfalt sorgten zahlreiche kleinere Winzergruppen aus europäischen Ländern sowie aus Übersee. Mag. Alexandra Graski-Hoffmann zur Ausstellerstruktur: „Mir ist wichtig, offen zu sein, einen Austausch mit anderen Weinnationen zu pflegen. Gerade aufgrund der geografischen Lage Wiens – als Tor von Ost nach West – hat die VieVinum bei Winzergruppen aus Ost- und Südosteuropa einen hohen Stellenwert.“

Der VDP als Gastwinzergruppe auf der VieVinum

Schon seit dem Jahr 1910 sind die Winzer des VDP die angesehenen Botschafter der Weinnation Deutschland und haben den Siegeszug von Riesling, Sylvaner & Co. maßgeblich beeinflusst. Eine Delegation dieser Gruppe präsentierte persönlich ihre exzellenten Weine auf der VieVinum. Zusätzlich zeigten die Winzer in einer von Master of Wine Caro Maurer geleiteten Verkostung gemeinsam mit den Traditionsweingütern Österreich und den STK Winzern, welche stilprägenden Herkunftsweine auf ihren Spitzenlagen entstehen.

  • (c) Eva Kelety
  • (c) Eva Kelety

Erfrischendes für Zwischendurch

A la Carte setzte mit seiner Lavazza Lounge ein Zeichen für erstklassigen Kaffee. Auch die CULTURBRAUER waren Kooperationspartner von A la Carte, welche ihre hopfigen Spezialitäten in der CRAFT BIER LOUNGE direkt vor der Hofburg zur Verkostung reichten. Weiters bespielte das Österreichische Sektkomitee eine große Sektbar mit ausgewählten prickelnden Genüssen, während sich der Verein Genuss Region Österreich dem Thema Obstwein – Most, Cider & Co.
– widmete.

  • (c) Eva Kelety
  • (c) Eva Kelety

Steirereck auf der VieVinum

Wichtige Aufgaben, die nicht auffallen, wenn sie gut gemacht werden, sind das Sauberhalten der Stände, das Nachfüllen von Brot und das Ausleeren der Spucknäpfe. Ausgeführt wurden diese Tätigkeiten von den Schülern der Tourismusschule Modul. Bereits seit 2010 leitet Steirereck Patronin Birgit Reitbauer mit ihrem Team diesen internen Service und gewährt damit höchsten Standard. So genossen die Aussteller der VieVinum die hochkarätigste Betreuung, die eine Messe bieten kann.

Kooperationspartner sind Schlüsselfaktoren

Verlässliche Partner und funktionierende Netzwerke zählen zu den Schlüsselfaktoren für die langfristige Attraktivität der VieVinum. Über die Jahre wurden die Netzwerke zu den Akteuren der Weinbranche ausgeweitet und vertieft. Heute sind zahlreiche Weinhändler und Gastronomen sowie der Sommelierverband und die Weinakademie Kooperationspartner und jeweils für sich von großer Bedeutung für das Gelingen.

  • (c) Eva Kelety
  • (c) Eva Kelety

Präsentation des Sommelierverbands

2017 trifft sich in Wien die Crème de la Crème der Sommelerie Europas und der ganzen Welt. Nach der Sommelierweltmeisterschaft von 1998 in Wien ist der Österreichische Sommelierverband das zweite Mal Gastgeber eines internationalen Sommelierwettbewerbs. Aus diesem Anlass schickte jedes teilnehmende Land einen auserwählten Wein oder eine Spirituose als Gruß in die Wiener Hofburg, welche von den Sommelières und Sommeliers des Sommelierverbands auf der VieVinum präsentiert wurden.

VieVinum 2018 – Zeit für die Vorfreude

Die nächste VieVinum findet von 9. bis 11. Juni 2018 statt. Dieser Termin ist
zugleich die Ankündigung des 20-jährigen Jubiläums der VieVinum.

 

 

Kontakt

Dagmar Gross

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