Moderation: Nadja Bernhard, mit Andreas Wickhoff MW, Armin Tement & Roland Velich
Österreich – ein feines, kleines Weinland mit großer Geschichte.
Geprägt von Imperium und Umbruch, von Ordnungssinn und Individualismus, bewegt sich der österreichische Wein bis heute im Spannungsfeld historischer wie zeitgenössischer, politischer und kultureller Entwicklungen.
Was macht Wein aus Österreich in seinem Ursprung wirklich aus?
Es ist die bewusste Begegnung von Boden und Rebe. Die Suche nach der Essenz des Ortes.
Viele Winzerinnen und Winzer verschreiben sich dieser Herkunft mit kompromissloser Hingabe – und übersetzen sie in handwerklicher Klarheit ins Glas: präzise, unverstellt, eigenständig.
Doch wo Eigenständigkeit wächst, entsteht Reibung.
Mit Regelwerken. Mit Erwartungen. Mit Traditionen.
Der Wunsch, Terroir und Rebsorte ernst zu nehmen, führt im eigenen Land nicht selten zu Konflikten mit dem Gesetzgeber – während genau diese Haltung international Begeisterung entfacht.
Zwischen Reglement und Freiheit, Herkunft und Vision entsteht ein Diskurs, der weit über das Glas hinausweist.
Eine Annäherung an Herkunft und Haltung.
Eine Geschichte von Konflikt und Faszination.
Eine Auseinandersetzung – erzählt in drei Weinen.
Andreas Wickhoff, MW, Weingut Bründlmayer
Armin Tement, Weingut Tement
Roland Velich, Weingut Moric